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Geschichte
Der heutige Gemeindebereich gehörte zu den Pfarreien Grattersdorf und Lalling (Grenze war der Gneistinger Bach), seit 1859 vollständig zur Pfarrei Lalling. Die „Herz-Jesu-Kirche“ in Hunding wurde 1914 gebaut. Die 1922 gebildete Filialkirchengemeinde Hunding wurde 1940 zur selbständigen Expositur unter Verbleiben im Verband der Pfarrei Lalling erhoben. Von 1931 bis 1978 hatte Hunding einen eigenen Seelsorger. Seit 1978 gehört die Expositur zu einem Pfarrverband mit Lalling. Ältestes Gotteshaus in der Gemeinde ist die „Anna-Kapelle“ in Sondorf, die um 1855 gebaut wurde. Um 1830 existierte in Sondorf eine sog. „Winkelschule“. Eine eigene Schule erhielt Hunding erst im Jahre 1864. Die Ortschaften Panholling, Zueding und Rohrstetten blieben aber beim Schulsprengel Lalling. Im Zuge der Schulreform wurde 1969 die Schule in Hunding aufgelöst. Seitdem sind die Kinder aus dem Gemeindebereich in Lalling eingeschult. Bekannt geworden ist der Ort Hunding durch den Bergbau, der im Jahre 1562 erstmals urkundlich erwähnt ist. Der Bergbau wurde in den folgenden Jahrhunderten von mehreren Bergwerkseignern betrieben. Das schillerndste Kapitel Bergbaugeschichte schrieb von 1762 bis Anfang des 19. Jahrhunderts die Familie Golling aus Deggendorf. In den letzten Jahren wurde ein Teil des damaligen Stollensystems freigelegt. Im Gemeindewappen spiegelt sich die Geschichte der Gemeinde wider. Mit dem erhöhtem grünen Dreiberg wird auf die historische Prägung der Gemeinde durch das Kloster Niederalteich hingewiesen. Mit den Bergmannsymoblen Hammer und Schlegel wird an die Bergbautradition erinnert. Das Tannenkreuz symbolisiert die Lage der Gemeinde im Bayer. Wald und zugleich die kirchliche Grundherrschaft des Klosters Niederalteich.
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